Nachtstücke 2025
Schumann · Chopin · Ravel

Die Tasten dürfen Sie gern selbst anschlagen.
Die Stille vor dem ersten Ton gehört schon zum Stück.
Duke Jarrett gilt als einer der leisesten Virtuosen seiner Generation. Seine Klavierabende führen von Bach über die späten Sonaten Schuberts und Beethovens bis zu Ravel, seine Aufnahmen erscheinen bei Edition Lumen.
Samstag, 19:30 Uhr
Karten anfragenPhilharmonie Nordmark, Helena Brandt
Samstag, 20:00 Uhr
Karten anfragenSamstag, 19:30 Uhr
Sinfonieorchester Limmat, Tomasz Wieczorek
Samstag, 19:30 Uhr
Karten anfragenAurelia-Quartett
Samstag, 20:00 Uhr
Karten anfragenSamstag, 19:30 Uhr
Karten anfragen
Sein Vorname ist die Hinterlassenschaft eines Großvaters, der in Glasgower Hafenkneipen Jazz spielte. Der Rest ist Bach.
Geboren 1984 in Lübeck, lernte Duke Jarrett auf einem Klavier, dem ein Ton im Bass fehlte. Vielleicht hat er deshalb früh gelernt, auf das zu hören, was nicht erklingt. Nach dem Studium bei Irina Wolkowa und dem ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Aurelia führt ihn sein Weg heute durch die Konzertsäle Europas.
Drei kurze Stücke. Die Klaviatur zeigt Ton für Ton, was gerade erklingt.
Duke Jarrett, Klavier
Duke Jarrett, Klavier
Duke Jarrett, Klavier
Jarrett spielt nicht laut und nicht leise. Er spielt genau.
Man hört in diesem Schubert jeden Atemzug und keine einzige Geste.
Selten war eine Generalpause so spannend wie an diesem Abend.
A pianist of rare restraint, and rarer nerve.
Schumann · Chopin · Ravel
Schubert D 960 · Beethoven op. 111
Johann Sebastian Bach
Im achten Takt von Schuberts letzter Sonate grollt tief unten ein Triller. Seit zwanzig Jahren frage ich mich, was er bedeutet.
Vor jedem Konzert gehe ich allein in den Saal. Nicht zum Üben, sondern um zu hören, wie der Raum antwortet.
Nach „Gaspard de la nuit“ noch ein freundliches Stückchen? Manchmal ist die beste Zugabe die Stille danach.

Finale
Veranstalter, Orchester und Festivals erreichen das Künstlersekretariat über das Kontaktformular.
Kontakt aufnehmen